Mein eigener Weg war nicht geradlinig
Lange Zeit habe ich in Start-ups und mittelständischen Unternehmen gearbeitet, Teams geführt und Leistung gebracht. Von außen lief alles „gut“. Ich war erfolgreich, belastbar und engagiert.
Doch in mir wuchs das Gefühl: Das kann doch nicht alles sein.
Trotz meiner Karriere und finanzieller Sicherheit fühlte ich mich innerlich leer. Ich hatte die Verbindung zu mir selbst verloren – zwischen Alltag, Mutterrolle, Job und gesellschaftlichen Erwartungen.
Dieser innere Bruchpunkt war schmerzhaft – aber auch der Anfang.
Der Anfang einer Reise zurück zu mir selbst.
Zurück zu dem, was ich wirklich brauche, fühle und leben möchte.
Warum meine Arbeit feministisch geprägt ist
Ich bin in einer Umgebung groß geworden, in der klare Rollenerwartungen, traditionelle Vorstellungen von „Frau-Sein“ und wenig Raum für echte Selbstentfaltung zum Alltag gehörten. Es wurde oft mehr Wert auf Angepasstheit als auf Authentizität gelegt, Gefühle wurden selten ernst genommen, und viele Entscheidungen schienen schon vorgegeben – besonders für Mädchen und junge Frauen.
Damals habe ich das nicht als „System“ erkannt – es war einfach die Welt, in der ich aufgewachsen bin. Erst viel später, besonders mit dem Mutterwerden, habe ich gespürt, wie stark diese Prägungen bis heute wirken.
Wie viel ich übernommen hatte, ohne es zu hinterfragen.
Wie subtil – und zugleich machtvoll – gesellschaftliche Erwartungen unser Selbstbild formen: als Frau, als Mutter, als Mensch.
Diese Erfahrungen haben meine Haltung als Coachin tief geprägt.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu verlieren im Versuch, allem gerecht zu werden.
Ich weiß, wie schwer es ist, sich aus diesen inneren und äußeren Bildern zu lösen – besonders wenn sie so vertraut geworden sind, dass man sie kaum noch bemerkt.
Und ich weiß auch, wie viel Kraft darin liegt, sich selbst wiederzufinden. Schritt für Schritt, mit Klarheit, Mitgefühl und echtem Mut.
Mein Coaching versteht sich deshalb auch als Raum für persönliche und gesellschaftliche Reflexion:
Ein Raum, in dem du deine Geschichte erforschen darfst – und dich mit deiner Wahrheit verbinden kannst, jenseits von Perfektionsansprüchen, Idealbildern oder vermeintlichen Rollen.
Es geht nicht darum, gegen etwas zu kämpfen –
sondern für dich selbst einzustehen:
Für deine Bedürfnisse. Deine Grenzen. Deine eigene Vorstellung davon, was es heißt, Mutter, Frau und Mensch zu sein.
Nicht angepasst, sondern aufrichtig.
Nicht schneller, höher, perfekter – sondern echter, klarer, lebendiger.
In deinem Tempo. Mit deiner Stimme. Auf deine Weise.
Deshalb tue ich heute das, was ich tue
Ich begleite Mütter und Frauen in inneren Umbruchphasen –
- Wenn das Alte nicht mehr passt, aber das Neue noch nicht sichtbar ist.
- Wenn das Funktionieren nicht mehr reicht.
- Wenn der Wunsch wächst, sich selbst wiederzufinden - seine wahre Identität.
Nicht durch Selbstoptimierung – sondern durch Selbstverbindung.
Meine Haltung im Coaching
Ich glaube zutiefst:
Alles, was du brauchst, trägst du bereits in dir. Ich glaube daran, dass du die Antworten bereits in dir trägst.
Aber manchmal ist dieses Wissen verschüttet – unter all dem, was „man“ tut, was „richtig“ ist, was wir glauben, leisten zu müssen.
Mein Job ist nicht, dich zu reparieren.
Ich helfe dir, deine Antworten wieder hörbar zu machen.
Ich begleite dich, damit du dich wieder erinnern kannst.
An deine Werte. Deine Wahrheit. Deinen Mut. Deine Lebendigkeit.
Was mir wichtig ist
Ob du dir einen einzelnen Impuls wünschst oder eine tiefere, mehrwöchige Begleitung – du entscheidest, was du gerade brauchst.
Ein sicherer Raum, in dem du echt sein darfst – mit allem, was da ist
Coaching auf Augenhöhe – mit Klarheit, Empathie und echter Präsenz
Raum für Humor, Menschlichkeit und den Zauber kleiner Erkenntnisse
Ich verbinde fundiertes Coachingwissen mit echter Lebenserfahrung – und der Überzeugung:
Du musst nicht mehr werden, du darfst einfach du sein.
Und neben dem Job?
Da bin ich Mama, Frau und Mensch
Geborene Anhaltinerin, die es schon früh in die Großstadt zog (Potsdam, ich zähl dich dazu;-), Berlinerin im Herzen – mit einem Kaffee in der Hand und einem Buch, vor der Nase, unterm Arm, mindestens in der Tasche:)). Kreativhirn, das Nähen als Meditation und Energietank nutzt – bügeln übrigens auch.
Ich bin wissensdurstig, naturverbunden, sportbegeistert (ja, mein Herz schlägt für den Fußball) und leidenschaftliche Fotografin, die das Chaos und die kleinen Wunder des Familienlebens oder Momente im Stillen oder das Wunder der Natur einfängt.
Ich habe das Tanzen im flackernden Clublicht wiederentdeckt, genieße die kleinen Wellnessmomente, liebe Wortfindungen und lache fast immer über die Wortspiele mit meinem Mann. Gemeinsam meistern wir das Elterndasein – zuhörend, bestärkend, tröstend, vorlesend, platzschaffend, kreativschrankauffüllend und alles dazwischen – bedürfnisorientiert und auf Augenhöhe. Gelingt uns das immer? Nein – aber meistens mit einem Augenzwinkern und ganz viel Herz.
Kurz gesagt: Ein quirliger Herzensmensch, der das Leben mit Humor, Liebe und einer Prise Chaos feiert (weil Perfektionismus bei uns einfach keinen Platz mehr hat ;-))